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Küchenbrand in Reichenau/Rax forderte 5 Verletzte

Am Dienstagabend den 3. Juli wurde ein Küchenbrand in einem Gastronomiebetrieb in Reichenau an der Rax in der Bezirksalarmzentrale Neunkirchen gemeldet. Laut Notruf soll die Küche bereits in Brand stehen und mehrere Gasflaschen im Brandraum aufhältig sein. Seitens des Disponenten wurden die Feuerwehren Reichenau, Edlach, Payerbach und Neupack Hirschwang zum Brandeinsatz der Alarmstufe 2 alarmiert. Ebenso wurde der Rettungsdienst und die Polizei über den Einsatz informiert. Noch während der Anfahrt der ersten Kräfte gingen zahlreiche weitere Notrufe in der BAZ Neunkirchen ein, dass es beim Einsatzort zu einer Explosion gekommen sein soll! Umgehend wurden die anfahrenden Kräfte über die Lageänderung informiert und auf die Alarmstufe 3 erhöht. Bei der Alarmstufenerhöhung wurden laut Alarmplan zusätzlich die Feuerwehren Prein, Schlöglmühl sowie die BTF Huyck Wangner Austria mit dem Atemluftfahrzeug alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Küche in Brand und unter schweren Atemschutz wurde der Innenangriff gestartet. Die angegebene „Gasflaschenexplosion“ bestätigte sich bei der Erkundung glücklicherweise nicht. Die wahrgenommenen Knallgeräusche dürften auf eine Verpuffung zurück zu führen sein. Die Gasflaschen wurden von den Einsatzkräften ins Freie gebracht und gekühlt. Aufgrund des gezielten Einsatzes stellte sich rasch der gewünschte Löscherfolg ein. Zahlreiche Glutnester wurden mittels Wärmebildkamera aufgespürt und abgelöscht. Hierfür musste auch die Deckenverkleidung entfernt werden. Um den Brandrauch aus dem Gebäude zu bringen, wurde mittels Druckbelüfter belüftet. Seitens des Rettungsdienstes mussten fünf Personen versorgt werden. Eine Person erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungshubschrauber ins AKH Wien geflogen. Die vier anderen Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Krankenhäuser Wr. Neustadt und Neunkirchen gebracht. Die Brandursache sowie der entstandene Schaden sind noch unbekannt und werden von der Polizei ermittelt. Insgesamt standen 7 Feuerwehren mit rund 60 Mitgliedern ca. 1,5 Stunden im Einsatz.

Die Feuerwehr Payerbach hatte folgende Aufgaben:

Wir wurden um 17:55 Uhr alarmiert und rückten mit zwei Löschfahrzeugen (TLFA 2000, LFA-B) sowie dem Kommandofahrzeug zum Einsatzort aus. Wir unterstützten die örtlich zuständige FF Reichenau mit einem Atemschutztrupp bei den Lösch- und Nachlöscharbeiten sowie wurde mit der Wärmebildkamera der Brandraum auf Glutnester abgesucht. Um das Gebäude vom Brandrauch zu befreien wurde gemeinsam mit mehreren Druckbelüfter das Haus belüftet. Die Feuerwehr Payerbach war bis ca. 20:00 Uhr mit insgesamt 16 Mann im Einsatz.